Barack Obama fährt im neu entwickelten Cadillac Presidential
In den USA wird Barack Obama heute als neuer Präsident in sein Amt eingeführt. An der Spitze der Parade zum Weißen Haus wird ein eigens für Obama angefertigter Cadillac fahren. Das Präsidenten-Auto wurde von Grund auf neu entwickelt und ersetzt die Präsidenten-Limousine von George W. Bush von 2004 auf Basis des US-Modells DTS.

Der Cadillac Presidential erinnert formal an die aktuellen Baureihen CTS und STS der Luxusmarke von General Motors. Hauptsächlich aus funktionellen Gründen, wie der besseren Übersichtlichkeit, wirkt die neue Präsidenten-Limousine ein wenig aufrechter als ihr Vorgänger. In der Seiten- und Heckansicht zeigt sich der Wagen klassisch-elegant und erinnert an die Oberklasselimousine Cadillac STS. Der zweiteilige Kühlergrill sowie Heck- und Frontleuchten ähneln denen des CTS.
Zahlreiche Teile der Innenausstattung sind wie im CTS von Hand gearbeitet und vernäht. Zwischen den Rücksitzen und in den Türverkleidungen ist das Siegel des Präsidenten eingestickt, das sich auch außen an den hinteren Türen findet. Die US-Flagge wird am vorderen rechten Kotflügel angebracht und der Präsidenten-Stander am linken, wenn sich Barack Obama im Auto befindet. Bei Dunkelheit beleuchten moderne LED’s die Flaggen.

Bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert baut Cadillac Limousinen und Spezialfahrzeuge für die amerikanischen Präsidenten. Dieses Markenkapitel reicht bis zu Präsident Woodrow Wilson (Amtszeit von 1913 bis 1921) zurück.Zwei Präsidenten-Limousinen, die Cadillac in den vergangenen zehn Jahren gebaut hat, sind nach wie vor im Dienst.
2001 lieferte die Marke eine spezielle Ausführung des Cadillac Deville an Präsident George W. Bush. Ab 2004 wurde er dann im neuen Präsidenten-DTS chauffiert. Das Sondermodell führte dabei eine neue Designsprache ein, die später für die Serienversion des Cadillac DTS übernommen wurde.
Fotos: Auto-Reporter/Cadillac
Web: cadillac.com
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Sigrid Schwarze
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Der Cadillac Presidential ist vom Erscheinungsbild schon ein imposantes Auto. Aber besonders das äußere Design gefällt mir persönlich nicht so gut. Es wirkt für mich zu kantig. Interessant finde ich, dass immernoch, wenn der Präsident im Auto sitzt, eine extra Flagge am Auto angebracht wird. Damit auch jeder darüber informiert ist, das der Präsident im Auto sitzt. Für mich ist das eine Frage, die man aus Sicherheitspolitischer Sicht durchaus nochmal überdenken sollte.
Über das Design lässt sich wirklich streiten. Die Sache mit der Flagge hat sicher Vor- und Nachteile – aber wir denken, dass der Präsident immer sehr gut bewacht sein wird, egal wo er auftritt oder fährt.
Wenn Obama mit seinem Tross aus Sicherheitsleuten, Assistenten und Anhang unterwegs ist, wird man das wohl auch ohne Flagge erkennen;-)