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Die zehn teuersten Domainverkäufe 2009

17. Dezember 2009 Industrie, Szene 1 Kommentar





Die zehn teuersten Domains mit deutscher Landesendung .de erzielten in diesem Jahr einen Verkaufserlös von insgesamt fast 900.000 Euro. Erstmals listet die Top-10-Kategorie auch drei der besonders begehrten Kurz-Domains…

…aus drei oder weniger Buchstaben und Ziffern – diese Domains waren erst im Oktober neu zugelassen worden. Grundlage der Betrachtung sind die Verkaufszahlen der Domainhandelsbörse Sedo.

Die zehn teuersten veröffentlichten .de-Domains in 2009 waren:

1.) flatrate.de (160.000 Euro)
2.) pc.de (158.700 Euro)
3.) hardware.de (105.910 Euro)
4.) gartenmöbel.de und gartenmoebel.de (100.000 Euro)
5.) büromöbel.de (69.000 Euro)
6.) 1a.de (63.000 Euro)
7.) seereise.de (59.500 Euro)
8.) 1.de (56.000 Euro)
9.) grafikkarte.de (52.360 Euro)
10.) designer.de (50.000 Euro)

“Die Auflistung zeigt: Sechsstellige Verkaufspreise werden in der Top-10-Kategorie allmählich zum Standard”, erläutert Tim Schumacher, Geschäftsführer von Sedo.

Zum Vergleich: 2008 hatten nur zwei .de-Domains Preise im sechsstelligen Bereich erzielt – wenn auch mit großem Ausreißer nach oben (kredit.de und arbeitsmarkt.de).

Acht Millionen US-Dollar für zehn .com-Domains

Besonders beeindruckend ist der Verkaufserlös der zehn teuersten Internetadressen unabhängig von der jeweiligen Endung. In diese Kategorie haben es in diesem Jahr ausschließlich .com-Domains geschafft.

Deren Einzelpreise addieren sich 2009 auf 8 Millionen US-Dollar – so viel, wie nie zuvor (Vorjahreswert: 5,8 Millionen US-Dollar; Jahreswert 2007: 3,2 Millionen US-Dollar).

An der Spitze rangiert fly.com mit einem Verkaufserlös von 1,6 Millionen US-Dollar, gefolgt von russia.com (1,5 Millionen US-Dollar), call.com (1,1 Millionen US-Dollar) und server.com (770.000 US-Dollar).


Autor am 17. Dezember 2009:

JC Sierks
(MEDIA LOTSE - Full-Service Agentur – PR, Content, Mediaplanung, Web, VIP)

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