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Verkaufsabsichten von Playboy-Gründer Hugh Hefner

29. Mai 2009 Industrie, Szene Keine Kommentare

Der britische Medienkonzern Virgin Media zeigt Interesse an einem Kauf des Männermagazins Playboy. Bereits seit längerem kursieren Gerüchte, dass der 83-jährige Gründer Hugh Hefner sich von Playboy Enterprises, dem Konzern um das Magazin, trennen will.

Nun scheint Milliardär Sir Richard Branson, Chef der Virgin Group, offenbar Kaufabsichten zu signalisieren, berichten britische sowie US-Medien. Experten schätzen den möglichen Preis auf rund 300 Mio. Dollar.

Playboy Enterprises steckt derzeit in einer tiefen finanziellen Krise. Zuletzt verzeichnete Playboy in den USA für das erste Quartal dieses Jahres einen Verlust von 13,7 Mio. Dollar bzw. 41 Cent pro Aktie. Anfang März kam die Aktie auf nur noch 1,15 Cent. Die jüngsten Spekulationen um einen möglichen Verkauf hoben den Kurs am Dienstag jedoch um 3,8 Prozent auf 2,98 Dollar an.

Offizielle Bestätigung für das Kaufinteresse von Virgin gibt es bislang keine. Interimschef Jerome Kern sagte aber schon Anfang des Monats, dass das Unternehmen jede Maßnahme begrüße, die den Aktienwert steigern könne.

Playboy muss in den USA einen kontinuierlichen Leserschwund hinnehmen, weshalb das Magazin dort nun auch seinen Ausgabenintervall verringert. Nicht ganz so dramatisch verläuft die Entwicklung in Deutschland, wenngleich der Erwachsenentitel auch hierzulande mit Problemen zu kämpfen hat.

“In diesem Jahr sehen wir uns alle einer schwierigen Marktsituation gegenüber. Die Wirtschaftskrise und die daraus resultierende Werbezurückhaltung machen auch den Printmarken zu schaffen”, so Carina Rey, stellevertretende Verlagsleiterin Playboy Deutschland. Der deutsche Playboy werde aber weiterhin, wie gewohnt, zwölfmal pro Jahr erscheinen.

Quelle: pte

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Autor am 29.Mai 2009:

Jan-Christopher Sierks
(MEDIA LOTSE - Agentur für PR, Konzeption und Planung)

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