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  • Medienkaufleute: Mit guten Ideen die Zeitschrift verkaufen

    Veröffentlicht am 28. Oktober 2013 von in Industrie





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    Medienkaufleute brauchen stets gute Einfälle, denn sie sind für den erfolgreichen Vertrieb und die Vermarktung von Zeitschriften, Zeitungen und Bücher zuständig.

    Die Kaufleute in der Digital und Print Branche haben mit den redaktionellen Inhalten eher weniger zu tun.

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    Digital und Print Branche

    Trotzdem ist das Aufgabengebiet breit gefächert, denn sie sind zuständig für die Leser, die die Zeitschrift abonnieren und Kleinanzeigen schalten, sowie für die Werbung der gewerblichen Kunden – damit finanziert sich die Zeitung.

    Aufgabengebiet des Medienkaufmanns ist abwechslungsreich

    Das Ausbildungsgebiet eines  ist breit gefächert und gibt ihm Gelegenheit, überall einmal hineinzuschnuppern: Marketing, Produktplanung, Einkauf und Buchhaltung sowie der Leserservice.

    Während der Ausbildung werden bis zu 14 verschiedene Abteilungen durchlaufen. Für diesen kaufmännischen Beruf sind gute Mathe- und Deutschnoten notwendig. Ebenso werden eine hohe Kommunikationsfähigkeit, ein gutes Organisationstalent und eine hohe Sorgfältigkeit vorausgesetzt. Normalerweise dauert die Ausbildungszeit drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie zum Beispiel der Abschluss der Hochschulreife, kann diese Zeit auf zwei Jahre verkürzt werden.

    Obwohl Medienkaufleute eigentlich Print-Produkte vermarkten, kommen auch sie nicht mehr am Internet vorbei. Denn die Werbekunden wollen mit ihren Anzeigen auch im Internet präsent sein. Daher ist es notwendig, dass sich Medienkaufleute ebenso gut mit den neuen Vermarktungsformen auskennen.

    Dies zeigt sich auch aus der Änderung des Namens des Ausbildungsberufs – 2006 hieß dieser noch Verlagskaufmann. Aber auch die klassischen Verlagshäuser wurden zu Medienunternehmen. Diese vermarkten in der Regel neben ihren Printprodukten noch Apps, oder auch ihre Print-Produkte in digitaler Form wie beispielsweise als CDs, DVDs oder Konsolenspiele.

    Lisa Sterzinger, Azubi Medienkauffrau dazu: „Es ist natürlich schon sehr wichtig, sich für Online-Dinge zu interessieren, ich denke, wenn jemand sagt: Online, PC, Internet – das ist überhaupt nichts für mich, denke ich nicht, dass er dann im Beruf viel Freude haben wird, weil es die Zukunft ist, das Online und die Apps auch. Wenn man dann keine Freude hat, denke ich nicht, dass es der optimale Beruf ist.“

    Medienkaufleute sind aber auch in Buchverlagen in sämtlichen kaufmännischen Abteilungen tätig. Dabei unterscheidet sich die Arbeit in einem Buchverlag zu dem in einen Zeitungsverlag. Der Medienkaufmann vom Manuskript an bis zum fertigen Buch mit dabei und hat mit Fotografen und Autoren zu tun. Doch auch hier besteht die Hauptaufgabe darin, die Bücher erfolgreich an den Leser zu bringen.

    Nach der Ausbildung kann sich der Absolvent auf eine bestimmte Verlags-Abteilung spezialisieren. Vor allem in kleinen und mittleren Verlagen sind die Aufstiegschancen recht gut. Auch hier gilt der Grundsatz, dass sich wegen des schnellen technischen Fortschritts ständig fortgebildet werden muss. Große Verlage, wie der Axel Springer Verlag, investieren daher viel Geld in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter.

    Aber auch ein Studium ist möglich. Der Trend geht ganz klar weg vom gedruckten Wort hin zu den digitalen Medien. Hier heißt es offen und flexibel zu sein für Neues. Und auf einen schnellen Wandel müssen sich Medienkaufleute einstellen können!

    Die Fakten auf einen Blick:

    • Ausbildungszeit drei Jahre
    • Ausbildungsform Dual (Betrieb und Schule)
    • Prüfung vor Industrie- und Handelskammer
    • Zugangsvoraussetzung: Keine (Hochschulreife wird bevorzugt)

    Das Gehalt kann sich schon während der Ausbildung sehen lassen. Sie verdienen im ersten Ausbildungsjahr durchschnittlich 750 Euro. Mit jedem Ausbildungsjahr steigt dieses um 50 bis 100 Euro, sodass im dritten Jahr bereits bis zu 900 Euro gezahlt werden. Nach der Ausbildung beträgt das Einstiegsgehalt in der Regel zwischen 1.900 und 2.400 Euro brutto.

    Generell gilt, dass große Verlagshäuser höhere Gehälter zahlen als kleine und mittlere Verlage. Doch der Vorteil der kleineren Verlage ist die größere Chance, in eine höhere Position aufzusteigen. Jobs für Medienkaufleute in Deutschland werden auch von den Arbeitsagenturen vermittelt. Nach der Ausbildung kann eine Weiterbildung zum Medienfachwirt erfolgen. Mit dieser Ausbildung steht auch bei den größeren Verlagen auf einen Aufstieg offen. Hier können bis zu 4.000 Euro Gehalt verdient werden.

    Foto: Flickr.com CC-BY © Mathis Baryt