Krise erreicht die Spamfilter
Spammails versuchen, Menschen in ihren grundeigenen Bedürfnissen zu treffen: Begriffe aus der Börsenwelt dominierten im vergangenen Jahr. Heute zeigen sich erstmals die Auswirkungen der Krise: ‘Jobangebote’, ‘Mahnung’, ‘Kündigung’ und ‘Prognosen’ treffen ins Schwarze.
DI (FH) Martin Öller, Geschäftsführer von eworx: “Als Versender von E-Mail Newslettern sollte man aktuelle Spambegriffe dringend meiden. Voraussetzung dafür: man muss diese auch kennen. Unsere kostenlose Spamliste ist mittlerweile für viele Unternehmen ein wichtiges Hilfsmittel beim Erstellen der Texte geworden.”
Die aktuelle Spamliste warnt vor Begriffen, die E-Mails in den Spamfiltern landen lassen. Die meisten Filter arbeiten nach einem Punktesystem: neben anderen Kriterien werden für jeden verwendeten auffälligen Begriff Punkte vergeben; übersteigt die Summe einen Grenzwert, wird die E-Mail gefiltert und erreicht den eigentlichen Empfänger nicht.
Ein Auszug aus der Liste:
* “email hier”
* “Dose”
* “Teenager”
* “Spur”
* “100% garantiert”
* Betreff beginnt mit “Free”
* “Rallye ist gestartet”
* “Prognose”
* “Vorschlag”
* “Verhandlung”
* “Profis”
* “Kündigung”
* “Mahnung”
* “Jobangebot!!”
Autor am 24.März 2009:
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Jan-Christopher Sierks
(MEDIA LOTSE - Agentur für PR, Konzeption und Planung)
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